Mai 8 Am Ende der Neuseelandreise…

In Queenstown wurde am Abend (29. April) Flutalarm ausgeloest und die Geschaeftsleute raeumten ihre Laeden leer. Wir suchten mit dem Van hoehere Gebiete auf um von dort aus am folgetag nach Wanaka zu fahren um den Rob Roy Glaciertrack zu laufen. Die Strasse von Wanaka zum Rob Roy Track dorthin war abenteuerlich. Die heftigen Regenfaelle der vergangenen Tage haben auch hier die Fluesse und Seen anschwellen lassen. Nach langem hin und her und mehrfacher Inspektion mit nackten Fuessen entschloss ich mich schliesslich einen der vielen Furten zu durchqueren die die Weiterfahrt fuer viele unmoeglich machte.

Zweiter Gang, Gaspedal durchgedrueckt und durch! Der heisse Motor quittierte die Begegnung mit eiskaltem Gletscherwasser mit einem wilden Zischen und einer Dampfwolke. Es sollten noch 8 weitere Furten folgen bis wir das Ende der Strasse und damit den Startpunkt unserers Wandertracks erreichten… Doch es hat sich gelohnt. Die Wanderung fuehrte vorbei an grasenden Kuehen und schneebedeckten Berggipfeln ins maechtige Rob Roy Gletscher Tal. Um den Fluessen etwas Zeit zu geben abzuschwellen uebernachteten wir die Nacht nach der Wanderung am Ende der Strasse und fuhren erst am Folgetag zurueck.

Wir setzten unsere Reise ueber den Hastpass an die erneut regnerische Westkueste fort und besuchten den Fox und Franz Josef Gletscher, die beiden groessten Gletscher Neuseelands. Die Landschaft ist einfach beeindruckend, weil hier Kueste, Regenwald, Alpen- und Gletscherlandschaft fliessend ineinander uebergehen und die Landschaft so zu voellig surrealen Landschaftsbildern verzaubern.

Im Ort Franz Josef suchten wir das erste Mal seit Monaten eine Jugendherberge auf und goennten uns ein ordentliches Bett, Strom, eine Kueche und einen Fernsehraum mit DVD-Spieler.

Von den Gletschern fuehrte die Reise weiter ueber Hokitika und von dort ueber den Arthurs Pass (wo es erneut in Stroemen regnete) nach Christchurch. Von hier werde ich nun in wenigen Tagen nach Australien aufbrechen. Zuerst jedoch muss noch das Auto verkauft werden, was aufgrund der bescheidenen Nachfrage in der Nebensaison noch ein wenig dauern kann. Silke versucht erneut einen Job im Gastrobereich zu finden und hat sich wieder in einem Hostel einquartiert.

Kommentare zu diesem Artikel:

  • Lexi

    schrieb am 11. Mai 2010 um 12:12 Uhr:

    WOW…
    traumhaft, wirklich Tobi, meinen Neid hast du immer noch! weiter so!!!
    LG Lexi

  • Jan

    schrieb am 12. Mai 2010 um 07:13 Uhr:

    Wünsche dir eine gute Überfahrt auf dem alten Segelschiff nach ”Amerika”. ;o) Und schwimm nicht so weit raus…

    Bis denne,
    Jan

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