Dez 14 Teilzeittellerwäscher wartet auf Einladung vom Botschafter…

Immer noch in Auckland.
Job als Tellerwäscher angenommen.
Das Antragsformular(!) für den Ersatzführerschein ist noch immer unterwegs.
Die Botschaft wird sich melden wenn es da ist.
Dann kann ich es unterschreiben und zurücksenden.
Dann kann man anfangen den eigentlichen Führerschein zu beantragen.

Habe noch einmal angerufen und habe erfahren das es ca. 6 Wochen dauern wird bis das ANTRAGSFORMULAR(!) da ist.

Läuft von Peine aus über Auswärtiges Amt in Berlin, vom Auswärtigen Amt nach Wellington zur Bortschaft, und von Wellington gehts weiter nach Auckland. Jeder klatscht einen Stempel drauf. Da noch mehrere Male Dokumente über den Teich hin und her geflogen werden müssen glaube ich nicht mehr daran das der Führerschein vor März oder April hier eintrudelt.

Verstehe jetzt warum die nette Frau bei der Führerscheinstelle fragte “Wollen Sie nicht mal kurz über die Feiertage nach Hause kommen”? Die hat den Schuss auch nicht mehr gehört.

Hab die Nase voll. Muss meine Pläne überdenken….Habe keine Lust mich zu ärgern.

Habe irgendwie eine Pechsträhne. Habe Freitag all meine Wäsche in eine Wäscherei gebracht und sie gespränkelt mit schwarzer Farbe wiederbekommen. Hatte heute ein Meeting mit der Managerin, konnte mich mit der Besitzerin einigen das ich einen vernünftigen Betrag für die Klamotten erstattet bekomme…

Habe mir erstmal 2 neue T-Shirts gekauft und habe nun noch eine Menge “Klamottengeld” über, welches ich erstmal sparen kann. War vielleicht garnicht sooo schlecht, meien alten Klamotten waren eh abgetragen. Meine Jeans haben die Farbe zum Glück nicht angenommen….

Bis die Tage.

Kommentare zu diesem Artikel:

  • Jan

    schrieb am 14. Dezember 2009 um 10:56 Uhr:

    Genau, komm doch über Sylvester ”mal eben so” zurück. Aber lass die Leopardenmuster-Klamotten da wo sie sind… ;o)

    Vielleicht gehst du doch besser zu Fuß weiter, ober stattest dich noch mal mit nem Fahrradgespann aus.

    Wünsche dir weiterhin starke Nerven und Rückenwind.

    Jan

  • Tobias

    schrieb am 15. Dezember 2009 um 05:27 Uhr:

    Die Idee mit dem Fahrrad hatte ich auch schon 2 Mal. Aber dann habe ich mir eine topographische Karte und eine Höhenkarte von Neuseeland angeschaut und festgestellt das die Höhenmeter teilweise zu drastisch sind. Glaube für einen Radler wie mich zu hart. Und vielleicht auch etwas zu einsam über die Wochen. Sonst eine perfekte Idee.

  • Jan

    schrieb am 15. Dezember 2009 um 07:47 Uhr:

    Zugegeben, in Dänemark wäre das einfacher… Wie siehts denn mit Bussen und Bahnen aus? (Wenn man den Bus verpasst nimmt man einfach den nächsten. Vier Tage später. ;o)) Oder bräuchtest du dann nen Kofferträger?

    Einen Aspekt hast du bei der Fahrrad-Idee noch außer Acht gelassen: es gibt in Neuseeland bestimmt nur eine Hand voll alter DDR-Tretlager. *g*

    Wer hätte gedacht, dass es so kompliziert werden kann mal vom Fleck zu kommen. Aber hey: wenns zu einfach wäre hättest du ja hier auch kaum was zu schreiben.

    Jan

  • Tobias

    schrieb am 15. Dezember 2009 um 08:41 Uhr:

    Es gibt ne Menge Buslinien die täglich sehr zuverlässig fahren. Aber die meisten sind voll mit betrunkenen Engländerinnen und anderen “individuellen Massentouristen”, und ich wollte ja mal raus…. Habe mich heute über Fahrräder informiert aber gefällt mir irgendwie nicht. Denke darüber nach zu trampen… Entscheide mich in den nächsten 1-2 Tagen

  • René

    schrieb am 15. Dezember 2009 um 09:20 Uhr:

    Hallo Weltenbummler,

    bezüglich verloren gegangener Papiere oder anderer wichtiger Dokumente machen sich auf Reisen bei einem Totalverlust gelegentlich Kopien bezahlt. Auch wenn es damit logischerweise nicht zum Grenzübertritt oder Geld abheben langt, so kann man damit in bestimmten Fällen zumindest seine Identität nachweisen, was am Arsch der Welt sehr hilfreich sein kann. Du brauchst die Originaldokumente eigentlich nur gescheit Abfotografieren, oder scannen, falls diese Möglichkeit gegeben ist, und diese Daten in ein geschütztes Verzeichniss (.htacces) auf deinem Webspace deponieren. Somit musst du auch keine “echten” Kopien mitführen, welche ja bei einem Überfall a la Südafrika oder bei einem anderem Verlust auch wegkommen können, sondern hinterlegst diese ganz easy digital, und kommst somit auch noch in der hintersten Ecke auf diesem Globus an diese Daten drann. Auf diese Art kann man auch allerlei anderes wichtiges Zeugs wie Adressen, Notfallnummern uvm. vorhalten. Alles was es braucht um im Falle eines Falles an die Daten zu gelangen, ist im Prinzip ein Internetcafe mit Drucker und ein Webbrowser. Über den kannst Du das Verzeichnis aufrufen. Und du brauchst natürlich das Passwort zum geschützten Bereich. :)

    Gruss aus der Kälte ( -2°)
    René

    Ps. Im Internetcafe immer Vorsichtig mit persönlichen Daten sein und an Sniffer oder Keylogger denken und im Browser nach Benutzung immer alle Datenspuren/Sessions löschen/beenden! Chef oder Admin kann mitlesen, wenn er es denn will.

  • René

    schrieb am 15. Dezember 2009 um 09:30 Uhr:

    Ich nochmal. Es muss natürlich “.htaccess” heißen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/.htaccess.

    Gruss René :)

  • Sarah

    schrieb am 15. Dezember 2009 um 16:47 Uhr:

    Trampen! :)

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