Mai 16 Sydney

Die Maschine von Christchurch nach Sydney landete 45 Minuten vor planmaessiger Ankunftszeit. Mit dem Shuttle gings in die Stadt und von dort in mein Hostel.

Die Stadt ist riesig, gigantisch, und teuer! Die letzten drei Tage habe ich nun genutzt mir die Stadt genauer anzuschauen. Im botanischen Garten haben sie derart eine “Flying Fox” Plage. Sie gehoeren zu den Flughunden und sind verwandt mit den uns bekannten Fledermauesen. Leider fressen sie derzeit den ganzen botanischen Garten leer und man hofft geduldig das sie weiter ziehen.

Weiter auf dem Programm stand das weltbekannte Opernhaus, die Harbour Bridge, und alles was sich sonst noch fusslaeufig erreichen lies. Nun heisst es warten bis meine Brille aus Deutschland im Hostel ankommt, bevor ich weitere Plaene machen kann.

"Abhaengen" ueber den Daechern von Sydney

"Abhaengen" ueber den Daechern von Sydney

Ein Koalabaer haengt ueber den Daechern von Sydney in der Wildlife World ab.

Mai 13 Auf dem Sprung nach Australien…

11 Mai: Das Vanleben in Christcurch ist zum Abgewoehnen. Die Stadt hat seit dem Sommer reichlich NO CAMPING/NO OVERNIGHT STAY-Schilder aufgestellt, so das ich nun meine Nachtstandorte zwischen Gruenflaechen, Industriegebiet und Central Buissines District hin und her verlege. Es gibt auch Hostels, aber man spart ja wo man kann.

Zum zweiten mal habe ich am Morgen in der Eile meine Schuhe unter dem Auto vergessen die ich Nachts zum Auslueften unter das Auto gestellt habe. Scheisse! Mit Flipflops in Socken machte ich mich an einem kalten Herbstmorgen auf in die Innenstadt. Mein Guertel der schon vor Wochen den Geist aufgegeben hat wurde durch ein Stueck herrumfliegendes Regenbogengurt ersetzt. Zusammen mit Silkes roter Brille, welche ich statt meiner verlorenen nun ersatzweise trage, koennte man zu falschen voreiligen Schluessen kommen…

Der Tag geht bescheiden weiter: Ich vergesse meine Bankkarte im Geldautomaten.

Am Nachmittag laeuft alles glatt: Ein Kaeufer fuer meinen Wagen ist gefunden. Ich bekomme 2.800 Dollar, genausoviel hatte ich in der Hauptsaison dafuer bezahlt. Die Schuldenkrise in Europa beschert mir beim Aufloesen meines Neuseelandkontos, auf dem auch mein Gehalt aus der Weinbergarbeit deponiert war, 300 Euro extra aufgrund des fallenden Eurokurses…

Im Salvation Army Store erstehe ich fuer umgerechnet 6 Euro Second-Schuhe und einen neuen Guertel.

13Mai:
Heute ist mein Geburtstag und Silke hat mir einen grossen Schocko-Geburtstagskuchen gebacken. Morgen frueh um 3 Uhr geht mein Flieger nach Sydney/Australien und es ist Zeit abschied zu nehmen. Von Silke, Neuseeland, und einem alten japanischen Nissan-Van der 5 Monate unser zu Hause war…