Ab nach Mazuren. Mit dem Omega in die versteckteste Ecke Polens

 

Vom 20. bis 27. Juli 2006 ging es zusammen mit meinen Geschwistern und meinem Opa auf nach Mazuren, was heute in Polen liegt.
Es war ein Urlaub auf den Spuren der eigenen Vergangenheit: Mein Opa der ursprünglich
lich aus Kreuzofen, heute Krzyze, in Ostpreußen kam, floh mit 13 Jahren vor den Russen nach ins Deutsche Reich.

Pause in Polen vor einem ehemaligen Militärflugzeug: 1000km Fahrstrecke liegen vor uns. Ein Großteil der Strecke wird auf Huckelpisten zurück gelegt, denn ein ausgebautes Autobahnsystem gibt es nicht.

Mazuren. Eine wunderschöne Seenlandschaft im äüßersten Nordosten Polens. Einsame verschlafene Dörfchen und Städtchen und unheimlich hübsche Polinen sind ein Markenzeichen dieser Region ;-)

Seenlandschaft bei Ruciane-Nida

 



Bei einer Kanutour auf der Krutyna. Ein Fluß wie es ihn in seiner ursprünglichkeit, artenvielfalt und schönheit wohl in Deutschland nicht mehr gibt.

Ich mit meinen Geschwistern vor einer Discotour

Kein bisschen scheu: Mama Schwan und Nachwuchs.

Bei einem Ausflug mit der Jacht an einer alten "Ablage" von der aus früher Holzstämme verschifft wurden.

Mit der Abra auf Segeltour

Blick von einer Ablage aus auf den See.

Auf dem Beringsee

Mit einem Ausflugsschiff nach Nikoleiken

Zwar wunderschön, aber überhaupt nicht mehr Polen: Touristikzentrum in Nikoleiken

An der Wolfsschanze, vor dem ehemaligen Führerbunker der Nazzis.Die Wolfsschanze liegt heute zirka 30 km von der Russischen Exklave um Kalinningrad entfernt.

Switka Lipka

Selten habe ich eine eindrucksvollere und kunstvoll bemaltere Kirche gesehen.

Auf der Suche nach der eigenen Geschichte: Meine Geschwister vor dem legendären Birnenbaum in Kreuzofen;-), den einst der Bruder meines Opas gepflanzt hatte, bevor er im zweiten Weltkrieg durch einer Granate ums Leben kam. Der Ort heißt heute Krzyze, und ist mit sicherheit einer der best verstecktesten und abgelegensten Dörfchen Polens.

Ein verlassener evangelischer Friedhof in Kreuzofen, auf dem auch frühere Verwandte von mir liegen.

Eine Verlassene Industrierouine wird der Natur überlassen.

Die einzigen Straßen die Kreuzofen mit dem Rest der Welt verbinden. Eine tortur für jedes Auto, aber ein Erlebnis das man so schnell nicht mehr vergisst.

 


(c) 2006 Tobias Bullert, Minden