Der Mindener Dom wurde als Bischofskirche um 800 von Karl dem Großen gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs der Dom von einer einfachen Saalkirche über eine karolingisch-romanische Basilika mit monumentalem Westwerk zur heutigen gotischen Hallenkirche mit reduziertem Westwerk (Westriegel). Die Vorgängerbauten fielen meist Stadtbränden zum Opfer. Ihre Reste wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in den Trümmern und Fundamenten des jetzigen Bauwerks wieder entdeckt.